Essverhalten - Essstörung - PSYCHOLOGISCHE PRAXIS Dipl.-Psych. Edeltraud Schmidt

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Essverhalten - Essstörung


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Essen ist lebenserhaltend und damit generell gesund. Wie bei jedem Verhalten ist ein zu viel oder zu wenig schädlich. Bei unmäßigem Essen oder Diäten sind in der Regel andere körperliche, seelische und / oder geistige Störungen die Folge.

Naturbelassene Nahrungsmittel geben uns Bausteine, die unser Körper benötigt, um gesund zu bleiben. Aus diesem Grunde ist es nicht gleichgültig, was wir zu uns nehmen. Deshalb sollte Nahrung möglicht frisch und schonend zubereitet sowie ‚Kunstnahrung' (Fastfood) vermieden werden.

Essen hat je nach Kulturkreis unterschiedliche Bedeutung. Es kann auch ein festliches und geselliges Ereignis sein. Bei einer Feier einmal mehr zu essen oder einmal etwas zu essen, das einfach nur lecker ist, kann auch zum Genießen gehören, solange es die Ausnahme bleibt. - Essen, Speisen, Fressen, Fasten -

Essen als notwendige Nahrungsaufnahme, speisen als Genuss, Fressen als in sich hineinschlingen und fasten als Nahrungsentzug .

Essen aus Frust löst keine Probleme, sondern schafft unerfreuliche neue.

Auch in hektischen Zeiten empfiehlt es sich, wenig, aber mit Genuss bei jeder Mahlzeit zu essen. 3 oder bis zu 5 kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt und mit Genuss gegessen, halten vor allem bei gesunder Ernährung schlank. Der Stoffwechsel ist damit optimal eingestellt. Nahrung sollte möglichst vielseitig sein, um Mangelerscheinungen zu verhindern. Es empfiehlt sich, Hunger zu vermeiden, um folgende Essattacken zu verhindern. Der Kalorienbedarf sollte sich am Kalorienverbrauch messen. Dieser ist je nach Person sehr unterschiedlich. Zum Abnehmen sollte man etwas weniger, als die benötigten Kalorien zu sich nehmen. Achtung! Hier besteht mitunter Suchtgefahr.  

Es hat sich gezeigt, dass Übergewichtige damit auf Dauer sogar abnehmen, während es bei Diäten auf Dauer zu Gewichtszunahmen kommt. Wussten Sie, dass nur eine von 200 Personen mit Diät auf Dauer abnimmt?

Starre Regeln führen meist zu Oppositionshaltung. Die Regeln werden dann gebrochen. Oft fällt das Verhalten dann in das andere extrem. Aus dem ‚Du darfst nicht' wird dann meist ein ‚ist mir alles egal' und führt in der Folge häufig zu Schuldgefühlen, im schlimmsten Falle zu schweren Verhaltensstörungen und Depressionen.

Diäten führen oft dazu,
- dass der Gedanke an das Essen nicht mehr aus dem Kopf geht,
-  dass Nahrung nur noch unter dem Gesichtspunkt der Diät gesehen wird,
- dass ein übermächtiges Verlangen nach dem Brechen der Regel entsteht,
- dass sich Fressanfälle häufen,
- dass nach der Diät eine schnelle Gewichtszunahme erfolgt,
- dass der Körper sich nicht auf sein Regulierungssystem verlassen kann und als Folge Stoffwechselstörungen entstehen können.

Wenn Sie übergewichtig sind, und andere Gründe ausschließen können, kann auch eine organische Störung vorliegen. Hierüber sprechen Sie zunächst mit Ihrem Hausarzt, dem Internisten oder Endokrinologen.

Ist die Störung Ihres Essverhaltens psychisch bedingt, fragen Sie sich bitte, was Sie eigentlich brauchen. Können Sie sich vorstellen, wie schön Ihr Leben ist, wenn Sie sinnvolle und zugleich genussvolle Alternativen finden?

Vielleicht tut es Ihnen gut, wenn Sie Ihre Einfälle hierzu zunächst einfach einmal aufschreiben.
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PSYCHOLOGISCHE PRAXIS Dipl.-Psych. Edeltraud Schmidt Vogelsangweg 34 40883 Ratingen-Hösel Tel. 02102 84 76 83 Mail: praxis@edeltraud-schmidt.de
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