Schlaf - Schlafstörung - PSYCHOLOGISCHE PRAXIS Dipl.-Psych. Edeltraud Schmidt

PSYCHOLOGISCHE PRAXIS

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Schlaf - Schlafstörung


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Der persönliche Schlafbedarf variiert zwischen 4 und 10 Stunden und liegt beim erwachsenen Menschen im Durchschnitt bei 8 - 10 Stunden. Bereits nach den ersten 3 Stunden Schlaf hat sich der Körper erholt. Ruhephasen, in denen Sie Entspannungsübungen machen, sich an einen schönen Ort träumen, ruhige Musik hören, usw. reichen im Zweifelsfalle aus. Sie bekommen Ihnen besser, als Aufregung über mangelnden Schlaf oder die Einnahme von Medikamenten. Im Normalfall gleicht der Körper kleine Defizite wieder aus, wenn Sie ihm dazu eine Chance geben.

Der Schlaf verläuft nicht gleichmäßig, sondern in mehreren Phasen und zwar ca. alle 90 Minuten vom leichten Schlaf über den Tiefschlaf in den Traumschlaf. Für Ihre Erholung ist der Tiefschlaf am wichtigsten. Er lässt sich jedoch nicht über den Willen herbeizwingen. Im Gegenteil: Hiermit verhindern Sie die Umschaltung Ihres vegetativen Nervensystems und produzieren Stress, der Sie erst recht nicht schlafen lässt.
In der leichten Schlafphase nehmen wir Störungen viel leichter wahr, als in den anderen Phasen. Wenn sich Ihre Störfaktoren aufsummiert haben, kann es sein, dass Sie immer wieder davon aufwachen und schließlich den Eindruck haben, gar nicht geschlafen zu haben, obwohl Sie zwischendurch immer wieder in den Schlaf gefallen sind. Untersuchungen im Schlaflabor haben dies erwiesen.

Vermeiden Sie bitte
  1. einen Schlaf in der Zeit von 19 - 21 Uhr,
  2. koffeinhaltige Getränke am Abend,
  3. Alkohol, Nikotin, Appetitzügler,
  4. anstrengende Tätigkeiten vor dem Schlafen (angenehme Sexualität ausgenommen, denn diese hat einen hohen Erholungswert für das vegetative Nervensystem),
  5. unangenehmes Licht, unangenehme Temperatur, Lärm im Schlafzimmer,
  6. dauerndes auf die Uhr sehen in der Nacht,
  7. sorgenvolle und wütende Gedanken über Schlaflosigkeit.
  8. Hunger oder Übersättigung beim Einschlafen. Die letzte Mahlzeit sollt möglichst 3 Stunden zurückliegen.

Ungünstige Faktoren sind auch hohe Stressbelastungen durch Konflikte, Überarbeitung, Hektik, Wechselschicht, ungelöste Probleme (->Psychotherapie).
Schlafmittel führen oft zu weiteren Störungen. Sie sollten nur bestenfalls kurzfristig eingenommen werden. Lassen Sie sich nicht einreden, Ihr Bier oder Wein vor dem Schlafengehen schade nicht. Lassen Sie diese, wenn Sie solche zu sich nehmen, einmal über längere Zeit weg und beobachten sie die Veränderung. Alkohol stört empfindlich das psychische Gleichgewicht. Regelmäßiger Konsum führt zu Gewöhnung und zu häufig auch zur Abhängigkeit. Die auch von fachlicher Seite mitunter angeführte Rede, Bier spült die Nieren, oder ein Glas Rotwein entspanne, mag zwar zutreffen, andere Getränke tun dies jedoch auch.


PSYCHOLOGISCHE PRAXIS Dipl.-Psych. Edeltraud Schmidt Vogelsangweg 34 40883 Ratingen-Hösel Tel. 02102 84 76 83 Mail: praxis@edeltraud-schmidt.de
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